Steinkauzröhre und Sturmschaden

Streuobstwiesen werden immer seltener, und damit auch Nistplätze für Steinkäuze. Eine Alternative können Steinkauzröhren sein.



Am 10. Januar 2020 haben Uwe Krebs und Bernd Jeutner eine Steinkauzröhre auf einer Streuobstwiese mit Teich auf dem Gelände der Gemeinde Neuendettelsau angebracht. Die Streuobstwiese ist in der Nähe der neugebauten Halle für die Vereine.

Weil alte Streuobstwiesen mit ihren oftmals tief ausgefaulten Astlöchern in alten Obstbäumen immer seltener werden, fehlen dem Steinkauz Bruthöhlen. Daher werden dem vom Aussterben bedrohten Vogel mardersichere künstliche Brutröhren angeboten.

Der Steinkauz erreicht eine Größe von etwa 23 Zentimetern. Seine Ernährung besteht aus Mäusen, Maulwurfsgrillen und anderen Insekten. Auch davon findet er inzwischen weniger, aber noch genug.

Heuer hatte der Vogelschutzverein außerdem einen Sturmschaden zu beklagen. Am 25.s Februar 2020 stürzte ein Baum längs auf eine Bank, die schwer beschädigt wurde. Die Bank muss komplett neu aufgebaut werden.


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